Guns N' Roses ist eine amerikanische Hardrock-Band. Die Band wurde 1985 in Los Angeles gegründet. 1987 wurden sie weltweit bekannt mit ihrem ersten Album Appetite for Destruction (weltweit mehr als 28 Millionen verkaufte Exemplare).
Guns N' Roses wurde gegründet von Sänger Axl Rose, den Gitarristen Tracii Guns und Izzy Stradlin, Bassist Duff McKagan und Schlagzeuger Robbie Gardner. Der Name Guns N' Roses wurde abgeleitet von den zwei Bands, die schließlich Guns N' Roses bildeten: 'L.A. Guns' und 'Hollywood Rose'. Beim ersten geplanten Auftritt konnten Tracii und Gardner nämlich nicht erscheinen, woraufhin McKagan sich bemühte, dennoch Musiker zu finden. Er war es, der den ihm nicht unbekannten Gitarristen Slash und Schlagzeuger Steven Adler als Ersatz hinzufügte, die ursprüngliche Besetzung war damit besiegelt. In dieser brandneuen Besetzung konnte das Quintett dennoch einige Auftritte absolvieren. Duff gab später an, dass sie nichts davon hatten, aber dass es die Band 'Guns N' Roses' stärkte.
Die Band trat am 3. Oktober 2010 im GelreDome XS in Arnhem während ihrer neuen Europatournee auf.
Am 7. Dezember 2011 wurde bekannt, dass Guns N' Roses am 14. April 2012 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und geehrt werden, gleichzeitig mit den Red Hot Chili Peppers.
Top 2000
In der 23. Ausgabe der Top 2000 steht Guns N' Roses mit 11 Platzierungen:
Sunday Morning Classic: Appetite for Destruction
Am 3. Januar 2021 waren die Männer von Guns N' Roses unsere Sunday Morning Classic mit dem Album Appetite for Destruction.
Der Rock von W. Axl Rose, Slash (Saul Hudson), Izzy Stradlin (Jeffrey Dean Isbell), Michael Andrew 'Duff' McKagan und Steven Adler greift vor allem auf die siebziger Jahre von AC/DC, Aerosmith, Led Zeppelin, Hanoi Rocks und Queen zurück. Charakteristisch ist natürlich die Stimme von Axl.
Er kann mit ihr alle Richtungen einschlagen. Hör dir nur den großen Unterschied zwischen Welcome To The Jungle und It's So Easy an, aber auch Mr. Brownstone. Er spielt übrigens die Flöte und die Keyboardparts in Paradise City.
Ebenso charakteristisch ist das vielgelobte Gitarrensolo von Slash in Nightrain (benannt nach einem billigen Wein), Rocket Queen, Paradise City und Sweet Child O' Mine sowie die Riffs in Welcome To The Jungle, Paradise City, Mr. Brownstone (ein Teil der Texte wurde auf einer Einkaufstasche notiert), wobei auch Izzy, eine stille Kraft, die viel zum Songwriting beigetragen hat, Lob verdient. Weniger gelobt, aber erwähnenswert ist das lockere, groovige Schlagzeugspiel (mit Kuhglocken) von Steven und das melodische Bassspiel von Duff, das in der Mischung gut zur Geltung kommt, zum Beispiel in Paradise City.
Appetite For Destruction hat etwas Magisches und Einzigartiges. Das beginnt schon bei dem Delay auf dem Anfangslauf und dem unheilvollen, nächtlichen 'Schrei' von Axl Rose im Eröffnungstrack. Es ist der kreischende Sound der Replik einer Les Paul aus 1959. Es ist der lockere Charakter des Rhythmus. Nicht umsonst war es schwer, Adler nach seinem Weggang zu ersetzen. Es steckt in kleinen Details wie der Percussion in Mr. Brownstone (über den Drogenkonsum von Izzy und Slash), der Flöte in Paradise City. Es steckt im Kontrast zwischen dem romantischen und melodischen Sweet Child O’ Mine und dem Rohem, dem Unzähmbarem. Es ist der rebellische und freie Charakter, der eine große Anziehungskraft und Wirkung hat. Es steckt im Zusammenspiel der fünf Jungs, die Herz und Seele in die unvergesslichen Songs legen konnten.
Abgesehen von den bekanntesten Songs gibt es jedoch auch einige weniger interessante Stücke, vor allem auf Seite B. So wird My Michelle gemischte Reaktionen hervorrufen, vor allem wegen des Refrains, in dem Gesang, Bass- und Gitarrenteile sich sehr ähneln und es an Einfallsreichtum im Ohr einer Gruppe von Zuhörern mangelt. Das wilde You're Crazy (das in seiner ursprünglichen, akustischen Version auf G 'N R Lies steht) und Anything Goes gehören zu den weniger beliebten Songs. Das kann man von Rocket Queen nicht sagen, allein schon wegen der Sexszene von Axl mit Adriana Smith, der Freundin von Steven Adler, die in der Mitte des abschließenden Songs zu hören ist.
Quelle: Jan Liebregts, NPO und Wikipedia Foto: Delusion23 und Ed Vill aus Caracas, Venezuela
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