Frank Zappa ist einer der einflussreichsten Musiker der Rockgeschichte. Frank Vincent Zappa, geboren am 21. Dezember 1940 in Baltimore, gestorben am 4. Dezember 1993 in Los Angeles, zeigte schon früh eine geniale Begeisterung für Kompositionstechniken und Klangstrukturen der klassischen Musik.
Mitte der 60er Jahre wurde Zappa Mitglied der Soul Giants. Er wurde Gitarrist der Band. Kurz darauf wurde er der 'Anführer' und benannte die Band in The Mothers um. Seine Musik wurde von den meisten Radiosendern in Amerika boykottiert. Über seine teilweise provokative Musik sagte der Amerikaner 1966: ‚Kein Akkord ist hässlich genug, um alle Gräueltaten zu kommentieren, die von der Regierung in unserem Namen begangen werden‘. Insgesamt veröffentlichte Zappa 60 Alben. 1993 starb Frank Zappa an den Folgen von Prostatakrebs. Seine Asche wurde ohne Grabstein auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.
Während seiner musikalischen Karriere veröffentlichte Zappa beeindruckende sechzig Alben und 48 Singles. Das alles in nur fünfundzwanzig aktiven Jahren. Auf seinem sechsundzwanzigsten Album Sheik Yerbouti, das er 1979 veröffentlichte, befindet sich der Track 'Dancin' Fool'. Diesen veröffentlichte Frank später im Jahr als Single, wodurch er seine zweithöchste Chartplatzierung für eine Single erreichte.
Mit 'Dancin' Fool' übt Zappa Kritik an der Discokultur, die in den 70er Jahren in Amerika vorherrschte. Der Track erzählt die Geschichte eines Mannes, der trotz seiner schlechten Tanzkünste nicht stillsitzen kann bei Discomusik. Damit macht er sich laut dem Lied selbst ziemlich lächerlich. Glücklicherweise fehlt es Zappa nicht an einer gesunden Portion Selbstironie. Über seine gesanglichen Qualitäten war Zappa weniger zufrieden. So sagte er in einem Interview, dass er, wenn er für seine eigene Band vorsingen müsste, nicht angenommen würde.
Top 2000
In der Top 2000 von 2019 ist nur ein Lied vertreten, und zwar auf Position 1882: Dancin’ Fool.
Sunday Morning Classic: Aprostophe (')
Natürlich darf Zappa als Sunday Morning Classic nicht fehlen! Am 25. Oktober 2020 war er mit dem Album Aprostophe (') an der Reihe.
Dieses Album ist eigentlich eine Sammlung unvollständiger Geschichten mit einer großen Portion Humor. Das Album hat einige hervorragende Musiker und großartiges Gitarrenspiel von Zappa. Die Xylophonklänge fallen mir auf diesem Album am meisten auf.
1. Don’t eat the yellow snow - Eine großartige Einführung in Frank Zappas seltsamen Humor, der das Album füllen wird. Es hat einige großartige Gitarrenparts, Backgroundgesang und beeindruckendes Schlagzeugspiel.
2. Nanook Rubs It - Eine Fortsetzung der Geschichte aus dem ersten Lied. Hat wirklich schnelles Gitarrenspiel, dank Frank.
3. St. Alfonzo's Pancake Breakfast - Ein sehr kurzes, schnelles Stück. Das Hornspiel in diesem Lied ist ausgezeichnet. Achte auf das beeindruckende Xylophonsolo am Ende des Liedes.
4. Father O' Blivion - Noch ein schnelles Stück mit Zappa, der unbezahlbare Texte singt.
5. Cosmik Debris - Dieses Lied hat das beste Gitarrenriff des Albums. Der Gesang in diesem Stück ist großartig. Die Texte parodieren, wie viele Musiker in den 60er und 70er Jahren die Hilfe von Gurus suchten.
6. Excentrifugal Forz - Noch ein kurzes, schnelles Stück mit räumlichen Gitarreneffekten.
7. Apostrophe' - Das ist eine vollständige Jam-Session mit Frank und Jack Bruce (Cream). Das Bassspiel ist ausgezeichnet, der Bass hat diesen vagen Ton, der großartig ist. Das Gitarrenspiel ist hervorragend.
8. Uncle Remus - Großartiges Klavierintro, das in einen vollen Knaller übergeht, wenn die ganze Band einsetzt, inklusive tollem Backgroundgesang.
9. Stink-Foot - Ein schönes bluesiges Stück. Die Texte sind ziemlich lustig. Einige sehr gute Gitarrensoli mit Wah-Effekt in einem der Soli.
Das ist eines meiner Lieblingsalben und ich hoffe, die meisten von euch Musikliebhabern werden es aufnehmen, falls ihr es noch nicht habt. Wenn dir das Album beim ersten Hören nicht gefällt, ist das in Ordnung. Zappa braucht bei manchen Leuten ein paar Durchläufe, um geschätzt zu werden.
Quelle: Jan Liebregts, NPO und Wikipedia Foto: Gemeinfrei
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