Peter Gene Hernandez wurde am 8. Oktober 1985 auf Hawaii geboren, tritt aber als Künstler unter dem Namen Bruno Mars auf. Bevor Bruno Mars als Sänger durchbrach, produzierte Mars vor allem Songs für andere Künstler. So arbeitete er mit Brandy, Flo Rida, Sean Kingston, Alexandra Burke und Adam Levine zusammen.
Selbst der größte Zyniker wird zugeben, dass Bruno Mars ein großartiger Sänger, ein guter Produzent und ein kluger Songwriter ist. Mars setzt sein umfangreiches Talent nicht ein, um neue Wege zu beschreiten oder bahnbrechende Musik zu machen. Er will Hits landen und tut das auch mit einiger Regelmäßigkeit.
Top 2000
In der 23. Ausgabe der Top 2000 steht Bruno mit folgenden Platzierungen:
Sunday Morning Classic
Am 4. Dezember 2022 lag Unorthodox Jukebox (07-12-2012), das zweite Studioalbum von Bruno, bei uns unter der Nadel als Sunday Morning Classic.
Radiomusik? Hitmaschine? Überproduzierte Popmusik? Eigentlich ist das egal. Bruno Mars hat eines: Soul mit großem S. Und das ist heutzutage etwas Seltenes. Beim Hören seines Albums Unorthodox Jukebox kommen sofort zwei Namen in den Sinn: Michael Jackson und Prince. Warum? Vielleicht, weil Brunos Stimme der jungen Michael Jacksons nahekommt und Prince, weil er verschiedene Stile mischen und dabei einen einheitlichen Sound bewahren kann. Dieses Album zeigt gut, dass Mars ein Musikliebhaber ist. Er ruft das Gefühl von The Jackson 5, The Police und Bob Marley hervor und lässt diese als Hommage erklingen, statt als Kopie. Das digitale Mix-Zeitalter ist hörbar, alles stimmt und ist perfekt durchdacht. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Alles klingt angenehm und das Album hört sich eigentlich immer gut an. Als Sohn eines Perkussionisten und einer talentierten Sängerin ist gut zu hören, dass Musik durch seine Adern fließt.
Kritiker vergleichen seine Musik mit Donna Summer, Sam Cooke und natürlich seinem Idol Michael Jackson. Die ersten beiden Singles 'Locked Out Of Heaven' und 'When I Was Your Man' erreichten die Spitzenposition in den US-Charts. Damit hat er in drei Jahren bereits fünf US-Nummer-1-Hits auf seinem Konto. Seit Elvis Presley kam es nicht mehr vor, dass ein Künstler so wenig Zeit für so viele Nummer-1-Hits brauchte. 'Treasure' ist die dritte Single, auch hier ist deutlich der Einfluss von Motown auf Bruno Mars zu hören.
Obwohl an diesem Album nichts unorthodox ist, klingt es wie eine Sammlung von Hitsingles verschiedener Künstler. Mars muss niemanden covern, denn er passt mühelos jeden Stil an sich an.
Das Album gewann den Grammy Award für das beste Album.
Quelle: NPO und diverse Seiten Foto: Brothers Le und LXT Production
Anrufen

