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Artiest uit de collectie

Boney M.

4 platen in onze online selectie

Boney M.

Boney M. erblickt 1975 das Licht der Welt. Die Gruppe wird vom Produzenten Frank Farian gegründet und besteht aus vier westindischen Künstlern aus England, Deutschland und den Niederlanden. Auffällig ist, dass Farian weiß ist, während die anderen eine dunkle Hautfarbe haben. Mit der Single ‚Baby, Do You Wanna Bump?‘ hat Farian sofort einen Hit gelandet. Er sorgt selbst für die Vocals in dem Lied. Ab diesem Moment hat die Gruppe mit vielen Wechseln zu kämpfen.

Boney M. erlebt 1976 seinen großen Durchbruch. Musik- und Fernsehproduzent Michael Leckebusch von Radio Bremen lädt die Gruppe zu seiner Sendung ‚Musikladen‘ ein. Der Auftritt wird ein riesiger Erfolg und wenig später steht die Single ‚Daddy Cool‘ an der Spitze der deutschen Charts.

Trotz des Erfolgs bekommt Produzent Farian viel Kritik ab. Sängerin Maizie Williams und Frontmann Bobby Farrell haben faktisch wenig gesanglichen Beitrag, da Farian fast alles selbst einsingt. Das führt zu einigen internen Konflikten.

Farell wird 1982 durch Reggie Tsiboe ersetzt und startet eine erfolglose Solokarriere. Nach drei Jahren holt Farian ihn zurück zu Boney M. Jahre später stellt sich heraus, dass Farell kaum Geld bei Boney M. verdient hat, da Farian alle (finanziellen) Rechte für sich beanspruchte.

Das Ziel fällt

Boney M. hört 1986 auf, um zwei Jahre später ein Comeback zu starten. Ohne Erfolg, denn 1989 fällt erneut der Vorhang.

Einzigartig

In einer Liste der meistverkauften Singles in England, veröffentlicht 2002, ist Boney M. gleich zweimal vertreten. Mit ‚Rivers Of Babylon‘ und ‚Mary Boy's Child‘ steht die Gruppe auf dem fünften und zehnten Platz. Das ist einzigartig: Boney M. ist die einzige Band, die zweimal in den Top 10 stand, etwas, das nicht einmal The Beatles schafften.

Tod von Bobby Farrell

Boney M.-Sänger Bobby Farrell war zum Zeitpunkt seines Todes am 30. Dezember 2010 unglücklich. ‚Er starb unglücklich. Unser Unrecht wurde nie korrigiert‘, sagt Boney M.-Sängerin Liz Mitchell. ‚Er wurde als seltsamer tanzender Mann dargestellt, der die Aufmerksamkeit genoss und es befriedigend fand, die Leute zu täuschen‘, sagt Mitchell in De Telegraaf. Auch von den Einnahmen der Hits erhielten die Mitglieder nichts. Boney M. strebte vor Farrells Tod noch eine Rehabilitierung durch eine Reunion-Tournee an. ‚Die wird es nicht geben‘, sagt Mitchell. ‚Mein größter Schmerz ist, dass er nicht erleben durfte, dass wir als Gruppe ernst genommen werden. Diese Chance hätten wir bei einer Reunion-Tournee gehabt. Aber es sollte nicht sein.‘ Die Hits von Boney M. wurden vom Produzenten Frank Farian eingesungen. Bobby Farrell spielte alle Songs nur playback.

Top 2000

Boney M. ist mit zwei Songs in der Top 2000 von 2020 vertreten: Rivers of Babylon #1486 und Daddy Cool #1915

Foto: Erwin Winkelman und TROS

In de collectie

Platten von Boney M.

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