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Bob Marley & The Wailers

6 platen in onze online selectie

Bob Marley & The Wailers

Robert Nesta Marley wurde am 6. Februar 1945 auf der Insel Jamaika geboren. Er hat einen weißen Vater und eine schwarze (Teenager-)Mutter. Mit 14 Jahren verlässt Robert das Elternhaus, um eine Musikkarriere zu beginnen.

1962 erschien seine erste Single „Judge Not“. Ein Jahr später gründete er eine Gruppe mit anderen Sängern: Peter Tosh, Bunny Livingstone, Junior Braithwaite, Beverly Kelso und Cherry Smith. Der Name der Gruppe war The Teenagers. Später wurde daraus The Wailing Rudeboys und noch später kurz The Wailers. 1981 starb der Rastafari an Krebs und verstarb jung.

Einfluss

Bob Marleys Musik hat von Jamaika aus zahllose Künstler und Musikgenres beeinflusst. Es wird auch posthum Arbeit veröffentlicht (Iron Lion Zion 1992). 1999 erschien das Tribute-Album Chant Down Babylon, an dem Künstler wie Erykah Badu, Steven Tyler (Aerosmith) und Lauryn Hill („Turn Your Lights Down Low“) mitwirkten.

Bob Marley begann am 30. Mai 1980, ohne es zu wissen, seine letzte Tour seines Lebens: die „Uprising Tour“. Elf Tage nach Tourbeginn erschien das Album Uprising. Die Tour diente also auch der Promotion dieses neuen Albums. Am 13. Juni 1980 standen Bob Marley & The Wailers zusammen mit seinem Backgroundchor den I Threes in der Westfalenhalle in Dortmund auf der Bühne. Dortmund war einer der vielen Orte, an denen die Gruppe spielte, aber laut Anwesenden war dies ein unvergessliches Konzert. Es war brütend heiß in der Halle, und Kondenswasser tropfte von der Decke. Außerdem war die Halle mit Cannabisrauch und der herrlichen Musik von Bob Marley gefüllt. Mit Songs wie „No Woman, No Cry“, „Redemption Song“ und „Could You Be Loved“ hinterließ er den anwesenden Fans schöne Erinnerungen. Die „Uprising Tour“ begann am 30. Mai 1980 in Zürich und endete im September 1980 in den Vereinigten Staaten. Fast ein Jahr nach dem Auftritt in Dortmund, am 11. Mai 1981, starb er im Alter von 36 Jahren an den Folgen von Krebs.

Top 2000

Bob Marley hat insgesamt neun Einträge in der Top 2000. „No Woman No Cry“ steht auf Platz 269. Auf Platz 185 der Top 2000 Liste 2020 steht „Three little birds“ von Bob Marley & The Wailers aus dem Jahr 1977.

Sunday Morning Classic: Live! At the Lyceum

Am 11. April 2021 standen Bob und seine Wailers mit dem Album Live! At the Lyceum auf unserem Sunday Morning Classics Podium.

Nach den fünf prestigeträchtigen Shows im Roxy Theatre in Los Angeles hatte die Band drei Tage frei. Zeit für etwas Ruhe und die Reise nach England, wo das Lyceum Theatre gebucht war. Das Theater hatte eine geschätzte Kapazität von 2100 Menschen. Als die Karten in den Verkauf gingen, waren sie innerhalb weniger Stunden ausverkauft, was eine große Leistung für einen Künstler war, der nicht viele Platten veröffentlicht hatte. Aber es brodelte etwas, Bob Marley und Reggae waren auf dem Weg zu einem unaufhaltsamen Aufstieg. Während der Konzerte hatte die Polizei alle Hände voll zu tun mit Tausenden von Menschen, die ohne Karte auftauchten. Auffällig war, dass das Publikum etwa zur Hälfte aus Weißen und zur Hälfte aus Schwarzen bestand. Die Anziehungskraft von Bob Marley war enorm.

Wie der Titel schon sagt, sind dies tatsächlich Bob Marley & the Wailers, aufgenommen während eines Auftritts in der Lyceum Ballroom in London während der letzten UK-Etappe der Natty Dread-Tour.

Leidenschaftliche und symbiotische Energien zirkulieren ständig zwischen der Band und dem Publikum, mit dem Ergebnis einer der denkwürdigsten Konzertaufnahmen der Popmusikgeschichte.

Mit der Hinzufügung des Leadgitarristen Al Anderson während der Aufnahmesessions für ihr vorheriges Album Natty Dread machten die Wailers immer größere Schritte in Richtung eines nahtlosen Übergangs zum Bewusstsein des Rockmusikpublikums.

Andersons bluesige Gitarre bringt sowohl „Burnin' and Lootin'“ als auch „Trenchtown Rock“, die einzige neue Komposition auf Live!

Anderson schwebt und webt sein geschmeidiges Gitarrenspiel zwischen den etwas gemäßigten Rhythmen, die Reggae gemeinsam hat.

Die gegenseitige Verbundenheit, die Marley mit seinem Publikum verbindet, zeigt sich deutlich im zustimmenden Gebrüll, das die Eröffnungsnoten von „Them Belly Full (But We Hungry)“, „I Shot the Sheriff“ und „Kinky Reggae“ begrüßt. Ebenso ruft „No Woman, No Cry“ eine Gruppe von Mitsängern hervor, da die enorme Lautstärke des Publikums die verstärkten Musiker herausfordert. Mit diesem Beweis ist nicht zu leugnen, dass Bob Marley & the Wailers zu den unwahrscheinlichsten Popmusik-Ikonen wurden. Darüber hinaus unterstreicht Live! die unterschätzten Talente der Wailers als Musiker. Ältere Werke wie „Burnin' and Lootin'“ und „I Shot the Sheriff“ profitieren enorm von Tyrone Downies Akzenten am Keyboard und dem souligen Backgroundgesang der I-Threes.

Live! zeigt Marley und die Band in Topform.

Quelle: Jan Liebregts und NPO Foto: Eddie Mallin

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Platten von Bob Marley & The Wailers

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